Gespeichert unter: Information, Netzkultur | Schlagworte: Chrome, Netzkultur, Web2.0
Das ist der obligatorische Kommentar zur Veröffentlichung von Chrome. Der Post beginnt jetzt:
Obwohl seit Montag kein Informationsmedium, das was auf sich hält, daran vorbeikam, einen RIESENARTIKEL über Chrome zu veröffentlichen, mein Twitter nicht stillsteht und neue Meldungen überträgt, wie toll und nutzerfreundlich und schön Chrome ist, viele Leute Google für den neusten vermeintlichen Datenclou verteufeln, habe ich es mir bislang verkneifen können, irgendwelche Halbwahrheiten zu veröffentlichen.
Macht euch eure eigene Meinung. Falls ihr unbedingt reflektierte abgewogene Informationen über Chrome benötigt, kann ich mit ruhigem Gewissen auf folgende, ausgezeichnete Artikel verweisen:
- Web Strategy by Jeremiah: Thinking Long Term: Google’s New Browser ‘Chrome’
- Well, I’m Back: Chrome
- Spreeblick: Wir sind BILD: The Chrome Conspiracy
- Netzwertig.com: Der Anfang von etwas Großem
Viel Glück ohne meine Meinung.
Der Post endet jetzt. Das war der obligatorische Kommentar zur Veröffentlichung von Chrome.
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Gespeichert unter: Netzkultur, Wirtschaft | Schlagworte: Innovation, Unternehmen, Web2.0, Wirtschaft
Kürzlich musste ich erneut eine New Economy-Geschäftsidee unter der Kategorie „Da war einer schneller“ begraben. Ständig habe ich super tolle Ideen, ein unglaublich rentables Geschäftsmodell zu verwirklichen und unheimlich viel Geld zu verdienen, nur, dass sich dann nach eineinhalbminütigem Googlen herausstellt, dass schon irgenwer mehr Gripps, mehr Ressourcen, mehr Zeit, mehr BWL-Kenntnisse und mehr Unternehmergeist hatte als ich, und das ganze Ding mit einigen Features mehr in einer Beta schon umgesetzt hat.
Um auch all diejenigen von euch, die ähnlich wie ich glauben, schrecklich innovativ zu sein, zu desillusionieren, habe ich einmal eine kurze (nicht vollständige) Liste zusammengestellt. Liebe Leser, in diese Richtung müsst ihr nicht mehr denken. Gibt’s schon!!!
- Sozial Musikhören - www.lastfm.de
- Personalisierte T-Shirts – www.spreadshirt.net
- Personalisiertes Müsli – www.mymuesli.com
- Personalisierter Aufguss – www.allmytea.de
- Sozial Weintrinken für oenologisch Unbedarfte – www.vinorati.com
- Kollaborativ Stadt bewohnen. www.qype.de
- Kollaborativ irgendwo sein – www.locatik.com
- Bücher übers Internet verkaufen – www.amazon.de (mehr hier!)
- Zeug finden – www.google.de
- Netzwerk für Studenten – www.studivz.de
- Netzwerk für wen-auch-immer – www.facebook.com
- Netzwerk für Geschäftliches – www.openbc.com aka www.xing.com
- Kollaborativ Surfen – z.B. del.icio.us
Weitere desillusioinierende Vorschläge werden gerne in obige Liste aufgenommen. Lasst uns gemeinsam Realisten werden!
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Über Netzpolitik.org bin ich auf eine Studie über die Präsenz von deutschen Parteien und Politikern im Web aufmerksam geworden.
Seit Jahren wird beobachtet, dass Wahlkampftrends aus Amerika wenig später auch hier Anwendung finden. Während Joes alter Twitter-Freund Barack Obama inzwischen im Netz allgegenwärtig ist, fleißig twittert, bloggt, Freunde im Facebook sammelt – kurzum: das Web für sein Selbstmarketing vorbildlich nutzt, scheint sich die deutsche Politik der Bedeutung dieses Mediums noch nicht so ganz bewusst zu sein (Bild rechts via Obama for America).
Die Agentur newthinking communications hat in einer Kurzstudie die politische Web-Präsenz in Deutschland analysiert, und kommt zu dem Schluss, dass die Nutzung des Mediums im Kampf um Wählerstimmen eher „unkoordiniert“ ist:
Derzeit dominieren unkoordinierte Einzelaktivitäten, von Schlagworten der Debatten um die Veränderung der politischen Kommunikation wie dem „Permanent Campaigning“ oder der „Amerikanisierung“ ist derzeit noch nichts zu sehen. Die Parteien und Spitzenpolitiker sind zum Zeitpunkt der Erhebung im klassischen Wahlkampf verhaftet, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Und auch die Jugendorganisationen und ihre Spitzenvertreter bilden hier keine Ausnahme.
Auffällig sind dabei die Stärke der Union in StudiVZ und ihre gleichzeitige Schwäche in Facebook, die dezente Präsenz selbst der Jungpolitiker in Social Networks und der Fast-Totalausfall im Bereich der Weblogs und bei Twitter, in dem nur wenige rot-grüne Farbtupfer zu finden waren. (via newthinking communications GmbH)
Die Studie soll quartalsweise bis nach der Bundestagswahl 2009 aktualisiert werden. Ich frage mich, welche Partei bis dahin die Zeichen der Zeit erkannt hat und als erste in Deutschland den Wahlkampf koordiniert ins Netz trägt…
Übrigens wird in der Studie auch festgestellt, dass Angela Merkel einen (mit völliger Sicherheit echten) studiVz-Account hat, aber nur einen einzigen Freund. Traurig sowas.
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(Bild von א (Aleph), http://commons.wikimedia.org)
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Gespeichert unter: Information, Netzkultur | Schlagworte: Präsentation, RSS, Unternehmen, Web2.0
Ich bin gerade auf ein kleines Zwei-Mann-Unternehmen gestoßen, das einmalige Erklärungen von Webtechnologien erstellt. Die Technik, die Commoncraft dabei nutzt, nennt sich Paperworks und ist um einiges einfacher und interessanter als vollgestopfte Powerpoints:
Our videos are short, simple and focused on making complex ideas easy to understand. We use a whiteboard-and-paper format we call Paperworks that is designed to cut out the noise and stick to what matters. (via Commoncraft)
Klingt einfach, ist in der Praxis aber einfach nur richtig clever gemacht. Hier ist eines der ersten Videos, mit dem sogar meiner Oma die Funktionsweise von RSS klar werden dürfte. Inzwischen sind sie um einiges ausgereifter, aber auf jeden Fall immer super unterhaltsam! Mehr davon gibts im entsprechenden Channel auf Youtube.
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