Rafazwonull vs Joe I/O


Sidebar-Usability: Was wollt ihr?
14.07.2008, 17:30
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Ich habe neulich mal wieder an der Sidebar unseres Blogs herumgespielt und mich gefragt, welche Kategorien für euch Leser wirklich wichtig sein könnten. Bislang haben wir ja einige Widgets genutzt, nur inwiefern sie wirklich gebraucht werden, können wir anhand der WordPress-Statistiken nicht ersehen. Leider schreiben auch die wenigsten: „Hey, euer Blog ist cool, nur die Tag-Cloud ist super nutzlos und nervt.“

Das ist unser erster Blog. Wir kennen die gesamte Theorie zum Thema HMI, User Experience, Social Networks usw., nur wenn es wirklich mal daran geht, etwas selbst anzuwenden, wird alles ein wenig schwieriger. Und was macht der Sozialwissenschaftler, wenn er etwas nicht quantitativ festhalten kann? Richtig: Leute befragen ( …ich vermute, die Stichprobe sollte trotz eines kleinen n annähernd 95% betragen! ;) )

Im Augenblick haben wir also folgende Elemente in der Sidebar und ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere von euch Rückmeldung dazu geben könnte, ob das Element nützlich, störend, unauffällig, unnütz für ihn ist, ob er es schon einmal genutzt hat, oder ob er sich vorstellen könnte, dass andere es nutzen. Welche Erfahrungen habt ihr mit anderen Blogs? Ob RSS-Leser oder Zufallstreffer bei Google: Jeder Tip ist nützlich, alle können etwas lernen und die Hinweise werden von Joe und mir in mehrstündigen Sitzungen bei Kaffee und Kuchen analysiert und wenn nötig bis zur körperlichen Erschöpfung diskutiert. Ihr seid unsere Leser, sagt uns, was ihr wollt! Und über die Ergebnisse informieren wir euch natürlich auch! Der Kommentarbutton befindet sich unter dem Post! Er ist tatsächlich da. Glaubt es mir ruhig. Ohne Kommentare lernen wir nichts. ;)

  • Syndication:
    RSS-Links, Kommentare als RSS, Feed2Mobile@Kaywa (Mobile Syndication), Link zum Nokia WidSet
    Wer liest RSS? Und wer hat uns per Zufall gefunden und über RSS abonniert?

  • Seiten: Unsere Hauptseiten.
    Was sagt ihr? Zu unauffällig? Zu wenig Info?
  • Neueste Artikel: Die drei neuesten Artikel.
    Interessant? Oder nutzt ihr ohnehin alle RSS? Oder scrollt ihr immer bis zum Ende der Seite?
  • Top-Beiträge: Die drei meistgeklickten Beiträge der letzten 48 Stunden.
    Wir erhoffen uns hierdurch eine längere Halbwertszeit der Artikel, und dass die Leser, die uns nicht regelmäßg besuchen, nicht gleich durch super grottige Beiträge abgeschreckt werden. Was meint ihr? Würdet ihr dieses Element nutzen?
  • Suchfunktion:
    Sucht eigentlich irgendwer irgendwas…?
  • Archive:
    …. oder hat schonmal in eines der Archive geschaut?
  • Autoren:
    Kennt ihr den Autorenfilter? Oder ist das völlig sinnlos und unsere Fotos ein Grund, diese Seite nie wieder aufzusuchen? (Joe wird übrigens immer für seine schönen Fotos gelobt!)
  • Tag-Cloud:
    Manchmal nervt uns die Tag-Cloud, zeigt aber schön die Themen des Blogs. Was haltet ihr davon? Fändet ihr eine Auflistung der Kategorien interessanter? Und habt ihr schonmal auf die Tagcloud geklickt?
  • Blogroll:
    Ist euch schon einmal der Blogroll aufgefallen?
  • Und: Unsere Bücher und unsere Musik
    Unser Blog soll auf keinen Fall davon berichten, dass unser Hamster neulich gestorben ist, oder Mittel sein, unser völlig konfuses Seelenleben aufzudecken, aber ein wenig Persönlichkeit ist doch ganz nett, oder?

Zu gewinnen gibt’s sowohl unsere Aufmerksamkeit als auch Altbestände aus meinem Bücherregal, die (ebenfalls bei Kaffee und Kuchen) gerne abgeholt werden können!

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Mobile Web Watch 2008: Mobile User Experience und die Zukunft des mobilen Internet
4.07.2008, 11:35
Gespeichert unter: Mobile, UxD, Wirtschaft | Schlagworte: , , , , ,

Accenture hat vor kurzem den Mobile Web Watch 2008 veröffentlicht, in dem die derzeitige Nutzung und die zukünftigen Möglichkeiten des Webzugangs mit mobilen Geräten analysiert wird. Mich haben die Ergebnisse nicht allzu sehr überrascht, allerdings bietet er einen schönen zusammenhängenden Überblick mit vielen Umfrageergebnissen. Den Download findet ihr hier.

Interessant fand ich vor allem folgenden Teil, der die derzeit größtenteils noch ziemlich üble User Experience des mobilen Internet-Zugangs thematisiert:

Aber auch mit der so genannten „Mobile User Experience“ sind viele Konsumenten unzufrieden – mit der Art und Weise also, wie sie den Umgang mit dem Internet per Handy empfinden: Gut 40 Prozent der Befragten stört es, dass die meisten Handys Seiten aus dem WWW zu klein und unübersichtlich darstellen. Damit geht einher: Mehr als jeder Fünfte findet es zu kompliziert, per Mobiltelefon auf Webseiten zu navigieren. Übrigens ein Phänomen in allen Altersgruppen – die Jüngeren sind nicht wesentlich abgehärteter, was die Mobile User Experience betrifft. Die Einschätzung, dass mobiles Internet noch sehr unter einem schlechten Nutzer-Erlebnis leidet, teilen übrigens auch viele Anbieter, wie eine Accenture-Untersuchung zeigt. Apples iPhone demonstriert, dass ein bequemerer Zugang die mobile Nutzung von Internetseiten nach oben treiben kann: Laut einer US-Erhebung verbringen iPhone-Nutzer zwölf Prozent der Handy-Nutzungszeit mit mobilem Surfen. Einer weiteren Untersuchung aus den USA zufolge verwenden 85 Prozent der iPhone-Besitzer den integrierten Webbrowser, gegenüber 13 Prozent aller Mobilfunk-Kunden. Die mobile Internetnutzung ihrer iPhone-Kunden übertreffe die Erwartungen bei weitem, verkündete die Deutsche Telekom Anfang 2008. (via Accenture)

Nicht nur der integrierte Webbrowser, sondern vereinfachter Zugang im Allgemeinen scheinen also auch aus Accenture-Sicht mal wieder ein Schlüssel zum Erfolg zu sein. Damit einher gehen bei Apple auch eine Reduzierung der Möglichkeiten des Nutzers zugunsten der Fokussierung des tatsächlich gewünschten Dienstes. Der Trend geht eindeutig zu Weiterentwicklungen in dieser Richtung, wie Bilder von Googles Android oder Symbian Add-Ons wie Nokias WidSets beweisen. Spannend, was sich hier in Zukunft tut, und ob Nokia, Google oder Apple am Ende den größten Teil vom Kuchen abbekommen…

android-phone.jpg

(Bild via googlesystem.blogspot.com)

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Device = “computer power” not computer
6.06.2008, 10:46
Gespeichert unter: Mobile, UxD, Wirtschaft | Schlagworte: , , ,

Im Devicescape Blog hat beth in einem sehr nett zu lesenden Artikel noch einmal dargestellt, warum wir uns, um neue Nutzungsparadigmen für Technologie finden zu können, von alten Ideen lösen müssen:

People look for patterns and always want to compare something new to something known. But understanding the true value of new technologies often requires breaking free from the paradigms of the past. Today’s Wi-Fi and internet enabled devices are an excellent example. (via Devicescape Blog)

Es wird später sehr anschaulich erklärt, warum es unbedingt nötig ist, Technologie für ein konkretes Nutzungsszenario zu entwickeln, und dabei bei allen tollen Features nicht die Grundfunktionalität außer Acht zu lassen:

You buy a digital camera with Wi-Fi access – you want a decent camera first. Media player = I want media. Internet Radio – I love music. GPS = I don’t want to stop to ask for directions, so I seriously don’t want to stop and log in ;-) . Because people want different things from their devices than they want from their laptops, we can expect different use patterns for how, and why and where these people access the internet from their devices. (via Devicescape Blog)

-r-