Gespeichert unter: Netzkultur, Politik | Schlagworte: Deutschland, Gesellschaftskritik, Politik, Terrorismus, USA
An dieser Stelle erlaube ich mir, das mir soeben zugetwitterte Foto meinen Lesern zugänglich zu machen. Anerkennend und dankend senke ich vor @ghensel, dem ihr bitte alle followen sollt, mein Haupt.
Wenn America in the mall ist, dann ist Germany auch nicht at war. Das deutsche ISAF-Kontigent ist vielleicht at war, während deutsche Politiker über Terminologie streiten. Vielleicht aber auch nicht, weil dann Terroristen als reguläre Kombattanten anerkannt würden.
-r-
Gespeichert unter: Netzkultur, Politik | Schlagworte: Politik, USA, Wahl, Wahlwerbung, Werbung
Dank an Marcel für das eben zugetwitterte Wahlwerbe-Fundstück der Woche ( … oder des Monats … oder der letzten zwei Monate. Asche auf mein Haupt. Studium geht vor. ).
-r-
Über Netzpolitik.org bin ich auf eine Studie über die Präsenz von deutschen Parteien und Politikern im Web aufmerksam geworden.
Seit Jahren wird beobachtet, dass Wahlkampftrends aus Amerika wenig später auch hier Anwendung finden. Während Joes alter Twitter-Freund Barack Obama inzwischen im Netz allgegenwärtig ist, fleißig twittert, bloggt, Freunde im Facebook sammelt – kurzum: das Web für sein Selbstmarketing vorbildlich nutzt, scheint sich die deutsche Politik der Bedeutung dieses Mediums noch nicht so ganz bewusst zu sein (Bild rechts via Obama for America).
Die Agentur newthinking communications hat in einer Kurzstudie die politische Web-Präsenz in Deutschland analysiert, und kommt zu dem Schluss, dass die Nutzung des Mediums im Kampf um Wählerstimmen eher „unkoordiniert“ ist:
Derzeit dominieren unkoordinierte Einzelaktivitäten, von Schlagworten der Debatten um die Veränderung der politischen Kommunikation wie dem „Permanent Campaigning“ oder der „Amerikanisierung“ ist derzeit noch nichts zu sehen. Die Parteien und Spitzenpolitiker sind zum Zeitpunkt der Erhebung im klassischen Wahlkampf verhaftet, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Und auch die Jugendorganisationen und ihre Spitzenvertreter bilden hier keine Ausnahme.
Auffällig sind dabei die Stärke der Union in StudiVZ und ihre gleichzeitige Schwäche in Facebook, die dezente Präsenz selbst der Jungpolitiker in Social Networks und der Fast-Totalausfall im Bereich der Weblogs und bei Twitter, in dem nur wenige rot-grüne Farbtupfer zu finden waren. (via newthinking communications GmbH)
Die Studie soll quartalsweise bis nach der Bundestagswahl 2009 aktualisiert werden. Ich frage mich, welche Partei bis dahin die Zeichen der Zeit erkannt hat und als erste in Deutschland den Wahlkampf koordiniert ins Netz trägt…
Übrigens wird in der Studie auch festgestellt, dass Angela Merkel einen (mit völliger Sicherheit echten) studiVz-Account hat, aber nur einen einzigen Freund. Traurig sowas.
![]()
(Bild von א (Aleph), http://commons.wikimedia.org)
-r-
Teresa hat eine tolles Fundstück gepostet:
“I’m Voting Republican” – ein Video aus den USA zur Mobilisierung der demokratischen Wähler. Menschen erzählen kurz, warum sie die Republikaner wählen. Oder vielleicht auch das Gegenteil, warum man sie nicht wählen sollte? (via Teresas Weblog)
Mein Lieblingsargument ist übrigens: „’cause all other coutries are in fear to us. And we should start as many wars as we can to keep it that way!“, dicht gefolgt von „’cause hybrid cars suck!“
-r-
Mir wurde das von einer Freundin aus den USA zugeschickt und ich poste es hier, um mich gegen das Klischee des biertrinkenden, chauvinistischen Typen zu stellen. Es gibt Männer, die trinken gar kein Bier.
Obwohl es diese Kategorie eigentlich nicht gibt, ist stuffwhitepeoplelike.wordpress.com das definitive Netzfundstück der Woche. Ich kenne wenige Seiten, die gekonnter Klischees über weiße Amerikaner auflisten, und ebenso gekonnt deren Zorn auf sich ziehen (siehe Kommtare zu den einzelnen Beiträgen). Das Spannende an diesem Blog ist, dass nicht klar wird, ob diese Auflistung wirklich ernstgemein ist, oder jemand die ganze amerikanische Diskussion über schwarze und weiße Menschen vollständig auf die Schippe nimmt. Schlimm ist, dass ich mich (als weißer Nicht-Amerikaner), teilweise wiederfinde. Schaut es euch einfach mal an und macht euch ein eigenes Bild.
In the olden days of white culture, people used to look up to Kings and Princes. These were the people that they adored, and every night they wished and hoped that somehow they could wake up and be just like them. But with Royal Families crumbling, that role has been filled by one man: Mos Def. (via stuffwhitepeoplelike.wordpress.com)








