Rafazwonull vs Joe I/O


Device = “computer power” not computer
6.06.2008, 10:46
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Im Devicescape Blog hat beth in einem sehr nett zu lesenden Artikel noch einmal dargestellt, warum wir uns, um neue Nutzungsparadigmen für Technologie finden zu können, von alten Ideen lösen müssen:

People look for patterns and always want to compare something new to something known. But understanding the true value of new technologies often requires breaking free from the paradigms of the past. Today’s Wi-Fi and internet enabled devices are an excellent example. (via Devicescape Blog)

Es wird später sehr anschaulich erklärt, warum es unbedingt nötig ist, Technologie für ein konkretes Nutzungsszenario zu entwickeln, und dabei bei allen tollen Features nicht die Grundfunktionalität außer Acht zu lassen:

You buy a digital camera with Wi-Fi access – you want a decent camera first. Media player = I want media. Internet Radio – I love music. GPS = I don’t want to stop to ask for directions, so I seriously don’t want to stop and log in ;-) . Because people want different things from their devices than they want from their laptops, we can expect different use patterns for how, and why and where these people access the internet from their devices. (via Devicescape Blog)

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Deloitte Technology Fast 50
14.05.2008, 22:20
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Die Unternehmensberatung Deloitte veranstaltet seit 1995 jährlich einen Wettbewerb um die 50 wachstumsstärksten Unternehmen der Technologiebranche zu ermitteln. Diese Aktion hat sich inzwischen zu einer internationalen Initiative entwickelt. In Deutschland wird Technology Fast 50 in diesem Jahr zum sechsten Mal organisiert.

Wen das komplette Ranking von 2007 (oder die Teilnahmekriterien) interessieren sollte, dem sei die Deloitte-Internetpräsenz sehr ans Herz gelegt, auf der unter anderem auch eine vollständige Liste der Gewinner in Europa aus den vergangenen Jahren zu finden ist. Spannend ist vor allem, welche Bandbreite an Leistungen und Kompetenzen die Liste der Gewinner abdeckt.

Und hier noch ein kurzer Einblick in die deutschen Fast 50 von 2007:

Rang Unternehmen Sitz 5-Jahres- Wachstumsrate
1 komdat.com GmbH München 7785,25%
2 Bigpoint GmbH Hamburg 4589,01%
3 Zanox.de AG Berlin 3468,71%
4 CipSoft GmbH Regensburg 3064,24%
5 Q-Cells AG Thalheim 3018,90%


Ununterbrochen gestört
14.03.2008, 16:23
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Ein ausgezeichneter Artikel aus der Zeit über permanente Störungen durch Elektronik, deren Bedeutung für die tägliche Arbeit und daraus resultierende Konsequenzen und Tendenzen in der Forschung.

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QR est mort, vive le Datamatrix!
12.03.2008, 22:49
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Den Aufmerksamen unter euch mag es ja schon aufgefallen sein, und bevor jetzt Hunderte von empörten Mails bei mir eintrudeln (bei durchschnittlich 25 Lesern am Tag…), gestehe ich es lieber gleich: Ja, ich habe den QR-Code entfernt und bin seit heute offiziell ein Unterstützer von Datamatrix! Es lebe Datamatrix! Dieser Schritt mag den einen oder anderen nun völlig desillusionieren. Bitte verachtet mich nicht. Ich bin nach wie vor ein Verfechter der hellen Seite der Macht.

Ich möchte einführend noch einmal auf Infos zu dieser tollen Technologie in folgenden ausgezeichneten Blogs und Whitepapers hinweisen:

http://mobile-tagging.blogspot.com/

http://www.heike-scholz.de/index.php?tag=codes

Pixelpark Whitepaper: Mobile Tagging mit 2D-Barcodes

Einen Vergleich der Leistungsfähigkeit der beiden führenden Formate Datamatrix und QR findet ihr in einem Whitepaper von Semacode und im BeeTagg Mobile Tagging Blog. Obwohl der in Japan durch Denso entwickelte und für japanische Schriftzeichen optimierte QR-Code sich dort zum Defacto-Standard entwickelt hat, ist Datamatrix in der Industrie und im Netz führend. QR kann mit 4296 alphanumerischen Zeichen zwar einiges mehr an Zeichen aufnehmen (oder auch 1817 in Kana), Datamatrix ist bei maximal 2353 alphanumerischen Zeichen aber wesentlich schneller lesbar und erlaubt kleinere Symbole mit bis zu 60% Fehlertoleranz.

 



Ich maile, also bin ich
28.02.2008, 22:50
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Ich habe heute in einer freien Minute einen tollen Essay von Miriam Meckel gelesen, Professorin für Unternehmenskommunikation an der Universität St. Gallen. Sie erklärt, dass die Mehrheit der Menschen heutzutage zur Gattung des „homo connectus“ gehörten, und somit permanente kommunikative Vernetzung forderten, wenngleich sie sich von Ihr geplagt oder überfordert fühlten. Wir definierten unsere Identität und unsere Position im sozialen Leben inzwischen vornehmlich über den Grad der Vernetzung und unsere Erreichbarkeit. Und somit werde jede SMS und jede Email zum Signal, in der Welt wahrgenommen worden zu sein, und so auch zum Zeichen von Geltung und Anerkennung. Die Konnektivität werde zum Selbstzweck.

Meckel hält ein tolles Plädoyer, seine Elektrospielzeuge einfach mal auszuschalten! Ich muss schon sagen, dass ich mich ziemlich angesprochen fühle, und nicht erst seit heute ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich zum vierten Mal in der Stunde meinen Maileingang prüfe und ganz enttäuscht feststelle, dass mich die Welt erneut nicht wahrgenommen hat. Bloggen halte ich übrigens für ebenso symptomatisch, denn ein Blog ist letztendlich auch nur ein Kommunikationsportal. Zwar fühle ich mich nicht wirklich krank, muss doch aber zugeben, dass Vernetzung ein ziemliches Suchtpotential hat. Früher habe ich dieser Sucht in Form von extensiven nächtlichen LAN-Parties nachgegeben, heute ist sie zum einen sozial angesehen, zum anderen muss ich für sie nicht einmal mehr das Haus verlassen und kann mich selbst bei mir entschuldigen, indem ich mir einrede, diese Beschäftigung sei bedeutend für meinen beruflichen Werdegang.

Was meint ihr? Ich habe jetzt zumindest ein schlechtes Gewissen, checke noch einmal meine Mails und lese dann ein Buch. Vielleicht.