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So, hier ist der endgültige Beweis: Locatik funktioniert auch ohne GPS und kann den Ort, von dem der Tik gesendet wurde, relativ gut nur mithilfe der Position im GSM-Netz definieren! Wenn das mal nicht ein Grund ist, den Dienst zu nutzen?

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Nachdem ich ja schon vor einiger Zeit angekündigt hatte, am Locatik-Beta Test (inzwischen in Version 0.96 Beta!) teilzunehmen, bin ich mit meinem E65 und einem GPS Empfänger bewaffnet ein wenig umhergezogen und habe meine Umwelt getaggt.
Besonders gut funktioniert der Dienst, wenn GPS und WLAN direkt zur Verfügung stehen, allerdings klappt es auch ganz gut, wenn Tag samt Beschreibung und Bild erst später ins Netz geladen werden. Genau so ist das Bild oben entstanden. Da das zur Verfügung stehende WLAN-Netz über SecureW2 gesichert ist, und dieses Protokoll bei S60-Betriebssystemen nicht zur Verfügung steht, wurde der Tag erst bei der Einwahl ins heimische Netzwerk übertragen.
In letzter Zeit scheint Locatik auch die Funktionsweise ohne GPS zu optimieren, bei der die Ortung über das Funknetz geschieht. Das ist dann allerdings weitaus weniger genau, und es kann in der Praxis schon einmal passieren, dass der Tag ganz weit ab vom Schuss landet.
Schade ist, dass sonst noch niemand die Spielerei nutzen zu scheint, ich glaube aber nach wie vor an ihre Fähigkeit, echte Geeks ein wenig glücklicher zu machen!
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Im Devicescape Blog hat beth in einem sehr nett zu lesenden Artikel noch einmal dargestellt, warum wir uns, um neue Nutzungsparadigmen für Technologie finden zu können, von alten Ideen lösen müssen:
People look for patterns and always want to compare something new to something known. But understanding the true value of new technologies often requires breaking free from the paradigms of the past. Today’s Wi-Fi and internet enabled devices are an excellent example. (via Devicescape Blog)
Es wird später sehr anschaulich erklärt, warum es unbedingt nötig ist, Technologie für ein konkretes Nutzungsszenario zu entwickeln, und dabei bei allen tollen Features nicht die Grundfunktionalität außer Acht zu lassen:
You buy a digital camera with Wi-Fi access – you want a decent camera first. Media player = I want media. Internet Radio – I love music. GPS = I don’t want to stop to ask for directions, so I seriously don’t want to stop and log in
. Because people want different things from their devices than they want from their laptops, we can expect different use patterns for how, and why and where these people access the internet from their devices. (via Devicescape Blog)
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Gespeichert unter: In eigener Sache, Information, Mobile, User Interface | Schlagworte: Information, Mobile Service, Web2.0, Mobile, WidSets
Ich habe heute WidSets ausprobiert, einen durch Nokia Beta Labs entwickelten Dienst. Ich bin zwar immer skeptisch, wenn mir irgendwelche stand-alone Applikationen angeboten werden, mit denen man angeblich noch einfacher auf netzbasierte Dienste zugreifen kann, aber im Fall von WidSets konnte ich nicht widerstehen:
With WidSets you can get your favorite web content straight to your mobile phone. Find news and information, stay in touch with email and blogs, play games, share pictures and more. WidSets uses mini-applications called widgets to push updates from your favorite sites directly to your phone. Why waste time surfing for information when WidSets can do it for you? (via Widsets.com)
Noch spannender als die Funktionsweise ist aber das Aussehen des Programms: alles ist rund, flüssig und es kommt ein wirklich angenehmes Web2.0-Gefühl auf
. Nach ganz kurzem Synchronisierungsvorgang huschen die Icons auf meinem Display sanft und ruckelfrei hin und her, das Laden von RSS-Feeds geht schnell von statten und unaufdringliche Meldungen informieren mich, ob etwas noch lädt, wo ich mich einlogge und dass der Dienst Zusatzkosten verursachen könnte (ein beeindruckendes Video findet ihr hier). Nutzern von WAP kann ich eher von dem Programm abraten: man darf nicht vergessen, welche Datenmenge (Bilder, Symbole…) aus dem Netz auf das mobile Gerät geschaufelt werden. Im heimischen WLAN macht es schon Spaß, richtig beeindrucken dürfte der Dienst dann aber, wenn man irgendwo im Kaffee auf einen öffentlichen Zugangspunkt zugreift (nutzt Devicescape!).
Die Widgets selbst werden über ein Online-Portal verwaltet und können bei Bedarf selbst entwickelt werden. Die Bandbreite reicht hier von Twitter und Wikipedia über E-Mail-Clients bis hin zu Nachrichten-Feeds und privaten Blogs. Die Einstellungen werden dann, sobald man mit dem mobilen Gerät online ist, sofort übertragen.

Ich habe das ganze auch einmal zum Anlass genommen, ein eigenes Widget für diesen Blog zu entwerfen und zu veröffentlichen. Abonnieren könnt ihr es wie gewohnt über die Kategorie „Syndication“.

Widsets hat mir heute eine Menge Spaß gemacht. Ob es mein mobiles Surfverhalten verändern wird, bleibt abzuwarten. Interessant an der Idee ist, dass obwohl die Möglichkeit, sich frei im Netz zu bewegen an sich eingeschränkt ist, die Nutzerfreundlichkeit durch die vereinfachte Interaktion und den vorab vorgenommene Selektion wesentlich zunimmt (meint auch Joe!). Widsets ist eine wirklich tolle Alternative dazu, Beiträge einfach im mobilen Browser per RSS zu lesen. Probiert es also einfach mal aus und schreibt mir von euren Eindrücken!
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Ich habe ja einige von euch sicherlich schon dazu gedrängt Devicescape zu nutzen und war bislang mäßig erfolgreich. Deshalb möchte ich dem ganzen hier noch einmal in Form eines Beitrages Nachdruck verleihen.

Kurz gesagt macht Devicescape folgendes:
Devicescape is a web service that automatically connects your wireless devices to Wi-Fi hotspots wherever you go — cafés, airports, hotels, your home, and even your friends’ homes! (via devicescape.com)
Dabei werden die jeweiligen Hotspots und Zugangspunkte der entsprechenden WLAN-Netze serverseitig über devicescape.com verwaltet und geräteseitig (in meinem Fall auf meinem Nokia E65) eine Applikation installiert, über die einmalig die Informationen vom Server geladen. Anschließend lässt sich Devicescape als Zugangspunkt definiert. Es ist möglich, eigene Zugangspunkte an andere Devicescape-Nutzer freizugeben und ihnen so den Zugriff auf eigene Heim-WLAN-Netzwerke zu geben.
Ich nutze das Programm seit etwa einem halben Jahr und konnte es dadurch, dass ich viel reise, an einigen Orten ausprobieren. Es ist schon ganz nett, wenn man nicht erst nach dem Netz suchen, dann nach WPA-Schlüssel fragen muss, sondern sich einfach verbindet. Besonders nützlich wird das ganze dann in Verbindung mit Podcast-Loadern. Die Programme versuchen sich einmal nachts einzuwählen, nutzen automatisch Devicescape (d.h. man stellt nichts neu ein), und am nächsten morgen in der S-Bahn hat man den neuesten Tagesschau-Podcast.
Hier noch eimal ein Video, das die Funktionsweise schön verdeutlicht:
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Seit heute kann ich mich zu den glücklichen Psiloc Locatik Private Beta-Testern zählen.
Locatik is a place recommendation service introduced last year by Psiloc. It solves the ultimate question of “Where to?”, which we ask more often in the new places we find ourselves in. Locatik will have the answer to that question, literally at hands reach, in no time. The social powered algorithms Psiloc has developed for Locatik will provide you with suggestions, based on a combination of both user-generated and premium content, that you won’t have to think twice about.
Just imagine ending up in the chic part of town in the late afternoon, what is there to see? Where to hang out? Just see what Locatik thinks of the places your friends, friends of your friends or the locals are recommending in the area beyond the touristy mainstream, a truly personal guide, out there in the unknown. What if you and your friend drive by a town you never set foot in before, and just happen to feel like a steak? You will be the one asking Locatik for recommendations, you will be the one that knows the best steak house in town. (via locatik.com)
Wie das funktionieren soll? Eine Idee davon bekommt man hier. Was mir jetzt noch fehlt, ist eine automatische Benachrichtigung, wenn irgendwer in der Nähe ist, der mich zum Kaffee einladen könnte.
Noch eine kurze Anmerkung: wenn ich zuhause bin, und sich das Ding nicht bewegt, ist alles ok. Wenn der Punkt aber irgendwo im Wald verschwindet und sich drei Tage lang nicht rührt…






