Rafazwonull vs Joe I/O


Virtual Cable
30.05.2008, 22:56
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Navis sind nicht mehr aus unseren Autos wegzudenken. Die Darstellungsweise der zu fahrenden Strecke ist allerdings noch nicht optimal, lenkt zu stark von der Strecke ab und Audiohinweise sind auch nicht immer exakt genug. Vielleicht die Lösung: Das Virtuelle Kabel. Wie eine Überlandleitung legt sich die zu fahrende Strecke mithilfe von Lasertechnik in 3D auf die Windschutzscheibe. Macht bestimmt Bock der Linie nachzufahren und dürfte weniger ablenken, als auf einen 3″ PDA-Bildschirm zu schauen. Hauptsache man fährt dann nicht aus Versehen der nächsten Stromleitung hinterher. :)

Our invention, called Virtual Cable™ is a unique display for a car navigation system. The driver sees the Virtual Cable™ image through the windshield. It appears as if suspended over the road, similar to a trolley cable. The image is in true 3D and appears to be a natural part of the landscape. The driver uses only peripheral vision to follow the Virtual Cable™

via infosthetics

-j-



The panda and the blue button
30.05.2008, 18:50
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Die beste Einführung in Gestaltgesetze, die ich je gelesen habe:

A panda walks into a cafe. He orders a sandwich, eats it, then draws a gun and fires two shots in the air.

„Why?“ ask the confused waiter, as the panda makes towards the exit. The panda produces a badly punctuated wildlife manual and tosses it over his shoulder.

„I’m a panda,“ he says, at the door. „Look it up!“

The waiter turns to the relevant entry and, sure enough, finds an explanation.
Panda. Large black-and-white bear-like mammal, native to China. Eats, shoots and leaves.

Just like spoken or written language, visual language has its grammar. Without grammar, language would not make sense most of the time. Without grammar, visual language is just as confusing. (via Sender11)

Der Artikel geht weiter mit genialen Beispielen zu Gestaltgesetzen. Allen, die es nochmal nachlesen wollen, sehr ans Herz gelegt!

omino_similarity

(Bild via Sender11)

-r-



„Google vs. Baidu: A User Experience Analysis“
30.05.2008, 17:32
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Ich bin gerade über einen ziemlich interessanten Blog gestolpert: Global by Design widmet sich in verschiedenen Beiträgen der Internationalisierung des Web.

Mir sind vor allem die Artikel über das WWW in China aufgefallen, so z.B. ein Vergleich durch Jason Yu von Google-Diensten mit Baidu aus Nutzersicht:

[...]“Kan Geng Chi Fan”

At first glance, Google produced overwhelmingly more information than Baidu. However, if we examine the details, Google did not perform so well. Neither Google.com nor Google.cn produce an accurate search result within the first 10 pages respectively, while all the 207 search results from Baidu are accurate. [...]

[...] Based on these three searches, Google comes across as a bit complicated and “foreign” to Chinese users. Baidu is the superior Chinese search engine.[...] (via Global by Design )

Weiter geht es dann mit einer kritischen Beurteilung der Relevanz von Google-Produkten wie Maps für chinesische Nutzer:

Google has many excellent products, but not every product has performed well in China. For example, Google Maps is widely used by American users. Unfortunately, Google Maps in China is unable to provide the same features due to unavailability of mapping data in China. Google’s satellite map currently only covers the major Chinese cities. (via Global by Design )

Das Ergebnis dieser Gegenüberstellung ist, dass Baidu für den chinesischen Nutzer nach wie vor wesentliche Vorteile gegenüber Google besitzt. China sei als neuer Markt ein große Herausforderung für Google. Baidu sollte allerdings, wenn es zukünftig auch im Westen betrieben werden sollte, dort auf die gleichen Schwierigkeiten treffen.

Ich stelle mir die Frage, ob und wieweit westliche Systeme und Algorithmen überhaupt fähig sind, chinesischen Nutzern gerecht zu werden. Schon im Westen machen Lokalisierung und Adaption die Erschließung eines internationalen Marktes um einiges schwieriger. In Frankreich z.B. fand ich faszinierend, dass Internetdienste amerikanischer Herkunft gegenüber französischen Diensten im Allgemeinen den Kürzeren zogen, was Akzeptanz durch den Nutzer anging. Das betraf sowohl Online-Communities, als auch Such- und Medienverwaltungsdienste. Und auch China ist für viele Sparten sicherlich ein dankbarer Markt, ich denke aber, dass chinesische Firmen westlichen Produkten im Bereich der New Economy genau so schnell eine echte Alternative entgegen zu setzen haben werden, wie in der Industrie. In der Industrie geht die Tendenz noch in Richtung Low-Cost und Low-Quality, wobei die Produkte hier sicherlich in den nächsten Jahren eigene Qualitäten entwickeln sollten. Wird es im Bereich der New Economy, oder der Software im Allgemeinen, ähnliche Entwicklungen geben?

-r-



Devicescape 2.0
30.05.2008, 10:06
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Ich habe ja einige von euch sicherlich schon dazu gedrängt Devicescape zu nutzen und war bislang mäßig erfolgreich. Deshalb möchte ich dem ganzen hier noch einmal in Form eines Beitrages Nachdruck verleihen.

devicescape

Kurz gesagt macht Devicescape folgendes:

Devicescape is a web service that automatically connects your wireless devices to Wi-Fi hotspots wherever you go — cafés, airports, hotels, your home, and even your friends’ homes! (via devicescape.com)

Dabei werden die jeweiligen Hotspots und Zugangspunkte der entsprechenden WLAN-Netze serverseitig über devicescape.com verwaltet und geräteseitig (in meinem Fall auf meinem Nokia E65) eine Applikation installiert, über die einmalig die Informationen vom Server geladen. Anschließend lässt sich Devicescape als Zugangspunkt definiert. Es ist möglich, eigene Zugangspunkte an andere Devicescape-Nutzer freizugeben und ihnen so den Zugriff auf eigene Heim-WLAN-Netzwerke zu geben.

Ich nutze das Programm seit etwa einem halben Jahr und konnte es dadurch, dass ich viel reise, an einigen Orten ausprobieren. Es ist schon ganz nett, wenn man nicht erst nach dem Netz suchen, dann nach WPA-Schlüssel fragen muss, sondern sich einfach verbindet. Besonders nützlich wird das ganze dann in Verbindung mit Podcast-Loadern. Die Programme versuchen sich einmal nachts einzuwählen, nutzen automatisch Devicescape (d.h. man stellt nichts neu ein), und am nächsten morgen in der S-Bahn hat man den neuesten Tagesschau-Podcast.

Hier noch eimal ein Video, das die Funktionsweise schön verdeutlicht:

-r-



Das Unsichtbare Internet
21.05.2008, 22:50
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Bei der Lektüre der Aprilausgabe von Wired im Zug von Frankfurt nach Hildesheim bin ich auf die Wired Business Trends 2008 gestoßen. Die müssen es ja wissen die Amis dachte ich mir.

Interessant fand ich Punkt 4: The Invisible Internet. Und zwar geht es bei diesem Trend darum, dass viele neue Geräte und Gadgets zwar mit Konnektivität (WLAN etc.) ausgestattet sind, sie aber kein freies Browsen ermöglichen. Stattdessen werden spezielle vordefinierte Funktionen angeboten. Geräte wie die Nintendo Wii ziehen sich Informationen aus dem Web in ihr eigenes Interface, der Benutzer hat nicht die Möglichkeit frei zu surfen. Informationen werden vom System aggregiert.

Apple TV lässt den Benutzer Filme herunterladen, bietet aber keinen Browser an. Auch die Internetverbindung von Amazons E-Book Reader Kindle sei nur zum E-Book Download vorgesehen, obwohl so ein Gerät sicherlich auch zum Surfen geeignet wäre. Obwohl das iPhone das mobile Surfen salonfähig gemacht habe, bezeichnen die Autoren Applikationen wie Wetter- und Aktien-Widgets, die sich „unbemerkt“ Daten aus dem Netz ziehen wie Strom aus der Steckdose als „the coolest things“.

Heutige Gadget seien erfolgreich weil sie nicht alles anbieten, sondern das tun was man von ihnen will, und das überzeugend!

Der Vergleich mit Strom aus der Steckdose gefällt mir. Wenn ich mir das Dashboard meines Mac anschaue, geht es genau darum. Applikationen die auf einen Dienst spezialisiert sind und sich die Daten dafür aus der Netzsteckdose holen. Obwohl ich bei Gadgets im ersten Moment denke: „Warum schränken die mich ein, ich will einen Browser, wenn ich schon WLAN habe!“, stellt sich im Zweiten Moment schon die Frage ob die fokussierte Benutzung der Konnektivität einer guten User Experience nicht zuträglicher ist.

-j-



Julia Friedrichs im F.A.Z.-Streitgespräch
20.05.2008, 19:03
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Schon lange gab es keinen Eliten-Beitrag mehr von mir, heute wird das nachgeholt:

Die F.A.Z. führt ein Interview mit Eliten-Kritikerin (und meinem persönlichen Robin Hood) Julia Friedrichs und EBS-Alumnus Martin Hess und gibt beiden die Möglichkeit, zu Friedrichs Analysen in „Gestatten: Elite“ Stellung zu nehmen. Das Gespräch scheint zwar in geordneten Bahnen verlaufen zu sein, es wird jedoch deutlich, dass die beiden nicht allzu sehr auf einer Wellenlänge liegen…

-r-



Mobile-Tagging – „Tagpreneure“- Serie
19.05.2008, 19:46
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Mobile-tagging.blogspot.com hat vor geraumer Zeit die Serie Tagpreneure aufgelegt.

„Im Rahmen unserer neuesten Serie „Tagpreneuere – Vorreiter des Mobile-Tagging“, möchten wir euch heute und in Zukunft verschiedene Mobile-Tagging Projekte und die Unternehmen dahinter vorstellen.

Wer oder was ist ein Tagpreneuer?
Im Web 2.0 spricht man von Webpreneuren, eine Abwandlung der bekannten Entrepreneure (Unternehmer), also Menschen die den Drang haben etwas zu verändern. Menschen und Unternehmen, die Ihrer Zeit vorraus sind. Die den Mut haben eine gesamte Branche zu entwickeln oder auf den Kopf zu stellen.
Unter Tagpreneuren verstehen wir dementsprechend die Vorreiter des Mobile-Taggings, die bereits heute mit dem Einsatz der Technologie innovative und interessante Projekte durchführen.“ (via Mobile-tagging.blogspot.com)

Neben vielen anderen innovativen Einsatzmöglichkeiten für Tags ist mir vor allem der Beitrag über die
World Habitat Society aufgefallen, die QR-Codes richtig sinnvoll zur Vermittlung touristischer Information nutzt:

„[...] Zum einen stellen wir location-based-services (LBS) über GPS und Moving-Map-Applikationen bereit. Als Ergänzung bieten wir für den Zugang zu den Infos (z.B. Text, Podcast, Video, etc.) die QR-Codes an. Die QR-Codes sind die Schnittstelle zwischen den realen Sehenswürdigkeiten und den digitalen Informationen.“ (via Mobile-tagging.blogspot.com)

ausschnitt

Eine tolle Reihe über Nutzungsmöglichkeiten einer neuen Technologie.

-r-



News in 3D: MSNBC Spectra
19.05.2008, 12:59
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Spectra wurde wie das Beispiel aus meinem letzten Beitrag mit der freien Flash-Engine Papervision3D erstellt und aggregiert Newsfeeds. Man kann farbkodierte Feeds in einer 3D-Umgebung browsen und wenn man eine Webcam hat werden sogar Farben erkannt und entsprechend kodierte News angezeigt. Sehr nett!

Durch die Flut an News und Blogs die man täglich liest werden alternative Browsingmethoden immer interessanter. Zur Zeit stellt sich mir aber noch die Frage, ob die neuartigen Ansätze nur Spaß machen und den Wow-Effekt haben, oder ob sie das Informieren wirklich effizienter machen, aber seht selbst:

http://msnbcmedia.msn.com/i//msnbc/Components/spectra/index.html

(via Three Minds)

-j-



Schorsch und sein Blog zum Thema „Umwelt, Energie, Technik, Wirtschaft, Leben“
18.05.2008, 9:44
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Wer von euch beschäftigt sich regelmäßig mit Energiewirtschaft? Ich meine jetzt nicht, dass ihr den Fernseher nicht auf Standby lasst, sondern so richtig tiefgründig? Und wer von euch kennt da die Hintergründe?

Mein Freund Schorsch hat vor kurzer Zeit seinen eigenen Blog aufgelegt, der sich grob mit dem Bereich Umwelt, Energie, Technik, Wirtschaft, Leben beschäftigt. Und gleich mit seinem ersten Post „Renaissance der Atomkraft?!“ analysiert er prägnant weltweite Einstellungen gegenüber Atomkraft. Und er hat geschafft, dass ich mich um halb elf am Sonntag morgen ein ganzes Stück klüger fühle. Bildungs-Blogging am frühen Morgen!

Zumindest hoffe ich, dass ihm das ganze Spaß macht und er viele Leser findet!

-r-



3D Interface
15.05.2008, 23:07
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Auf der Suche nach interessanten neuartigen Interfaces für Touchscreens bin ich auf folgendes großartiges Beispiel von Andreas Stubbe gestoßen. Neben der Tatsache, dass die Bedienung durch die Animationen was fürs Auge ist, finde ich es im Vergleich zu ähnlichen Beispielen sehr gut bedienbar. Erinnert mich von der Perspektive an Apples Time Machine. Das ganze als Touchscreen wäre sicherlich sehr interessant und würde die Bedienung noch direkter machen.
WHITEvoid

Dabei fällt mir die Internetpräsenz der Agentur Schematic ein, bei dem benachbarte Seiten durch ihre Andeutung an den Seiten erreichbar sind und somit ein Raum über die aktuelle Seite hinaus aufgezogen wird. Zwar nicht dreidimensional, aber ein interessanter Ansatz. Auch hier wird das volle Potential m.E. aber erst bei direktet Bedienung mit Touchscreen entfaltet.

P.S.: Übrigens, ich bin der Joe :) und werde in Zukunft zu diesem Blog beitragen und freue mich auf Kommentare!

-j-