Rafazwonull vs Joe I/O


Warum habe ich noch nie etwas von Information Mapping gehört?
29.03.2008, 12:30
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Ich habe mich heute morgen ein wenig über Information Mapping schlau gemacht:

Die Information Mapping Methode wurde von Prof. Robert E. Horn (Harvard University, Boston) zur Vereinfachung des Erstellungsprozesses von Dokumenten und zur Unterstützung der Informationsaufnahme entwickelt. Sie beruht auf allgemein gültigen Ergebnissen von Untersuchungen der kognitiven Psychologie, die sich damit beschäftigen, wie Informationen strukturiert, geschrieben und gestaltet werden müssen, so dass sie vom Benutzer optimal aufgenommen und umgesetzt werden könne. (via information-mapping-online.de)

Eine ganz nette Vorher-Nachher-Demonstration (die bei der Akquise immer zieht!), findet man dazu hier.

Bevor ich jetzt den Sinn oder Unsinn dieses Ansatzes hinterfrage, der ja an sich davon ausgeht, dass strukturierte Information leichter aufgenommen werden kann als unstrukturierte (und das dann in einen Kostenrahmen einordnet), frage ich mich, warum ich in meinem inzwischen ja doch dreijährigen Studium einer einschlägigen Fachrichtung noch nie etwas von Information Mapping gehört habe. Ist Information Mapping nun ein nicht ausreichend renommierter Ansatz, oder zu trivial für die Lehre? Oder ist es wieder nur ein tolles Schlagwort, dass man sich auf den Lebenslauf schreiben kann? Immer häufiger ärgere ich mich in letzter Zeit darüber, dass während eines Studiums nur der Schwerpunkt der jeweiligen Dozenten als das Wesentliche einer Fachrichtung vermittelt wird, und weitere Vertiefungsmöglichkeiten gar nicht zur Sprache kommen. So etwas schmeisst Studenten einer kleineren Hochschule gegenüber Abgängern von großen Instituten mit mehr Dozenten fachlich einfach aus dem Rennen.



Lustige amerikanische Bierwerbung
27.03.2008, 23:01
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Mir wurde das von einer Freundin aus den USA zugeschickt und ich poste es hier, um mich gegen das Klischee des biertrinkenden, chauvinistischen Typen zu stellen. Es gibt Männer, die trinken gar kein Bier.

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Rafa2.0 und Joe
19.03.2008, 22:02
Gespeichert unter: In eigener Sache

In einem überoptimistischen Schwank unter Freunden haben Joe und ich heute kurz darüber diskutiert, unsere Beiträge auf einer Seit zu bündeln. Wir liegen thematisch und interessenstechnisch sehr nah beeinander, und was läge da näher, als Kräfte zusammenzufahren und mehr lesenswerte Beiträge zu schreiben. Unser Leben ist zwar schon recht spannend, aber auch uns fehlt an manchen Tagen die Muse, den Bombenbeitrag aus dem Ärmel zu schütteln. Aber genau diese Beiträge sind es, die Leser an einen Blog binden, und so gilt es wirklich kontinuierlich mit Qualität zu glänzen. Wir beide wollen es vermeiden, irgendwann irgendwelche Beiträge zu kopieren oder irgendwelche Banalitäten zu veröffentlichen, oder uns auf thematisch auf Stammtischniveau zu bewegen. Aber wir wollen auch den ehrlichgesagt dann doch irgendwie existierenden Druck von uns nehmen, um mehr Freiraum und Zeit für wirklich gute Beiträge und Kreativität zu haben. Also: Schön, wenn Joe mitschreibt, und mal schauen, was sich aus dieser Idee im Feldversuch entwickelt!



Stuff White People Like
17.03.2008, 20:15
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Obwohl es diese Kategorie eigentlich nicht gibt, ist stuffwhitepeoplelike.wordpress.com das definitive Netzfundstück der Woche. Ich kenne wenige Seiten, die gekonnter Klischees über weiße Amerikaner auflisten, und ebenso gekonnt deren Zorn auf sich ziehen (siehe Kommtare zu den einzelnen Beiträgen). Das Spannende an diesem Blog ist, dass nicht klar wird, ob diese Auflistung wirklich ernstgemein ist, oder jemand die ganze amerikanische Diskussion über schwarze und weiße Menschen vollständig auf die Schippe nimmt. Schlimm ist, dass ich mich (als weißer Nicht-Amerikaner), teilweise wiederfinde. Schaut es euch einfach mal an und macht euch ein eigenes Bild.

In the olden days of white culture, people used to look up to Kings and Princes. These were the people that they adored, and every night they wished and hoped that somehow they could wake up and be just like them. But with Royal Families crumbling, that role has been filled by one man: Mos Def. (via stuffwhitepeoplelike.wordpress.com)



BBC-Beitrag über das französische Bildungssystem
14.03.2008, 17:41
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Ununterbrochen gestört
14.03.2008, 16:23
Gespeichert unter: Information | Schlagworte: , ,

Ein ausgezeichneter Artikel aus der Zeit über permanente Störungen durch Elektronik, deren Bedeutung für die tägliche Arbeit und daraus resultierende Konsequenzen und Tendenzen in der Forschung.

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QR est mort, vive le Datamatrix!
12.03.2008, 22:49
Gespeichert unter: Information, Mobile Tagging, Netzkultur | Schlagworte: , , ,

Den Aufmerksamen unter euch mag es ja schon aufgefallen sein, und bevor jetzt Hunderte von empörten Mails bei mir eintrudeln (bei durchschnittlich 25 Lesern am Tag…), gestehe ich es lieber gleich: Ja, ich habe den QR-Code entfernt und bin seit heute offiziell ein Unterstützer von Datamatrix! Es lebe Datamatrix! Dieser Schritt mag den einen oder anderen nun völlig desillusionieren. Bitte verachtet mich nicht. Ich bin nach wie vor ein Verfechter der hellen Seite der Macht.

Ich möchte einführend noch einmal auf Infos zu dieser tollen Technologie in folgenden ausgezeichneten Blogs und Whitepapers hinweisen:

http://mobile-tagging.blogspot.com/

http://www.heike-scholz.de/index.php?tag=codes

Pixelpark Whitepaper: Mobile Tagging mit 2D-Barcodes

Einen Vergleich der Leistungsfähigkeit der beiden führenden Formate Datamatrix und QR findet ihr in einem Whitepaper von Semacode und im BeeTagg Mobile Tagging Blog. Obwohl der in Japan durch Denso entwickelte und für japanische Schriftzeichen optimierte QR-Code sich dort zum Defacto-Standard entwickelt hat, ist Datamatrix in der Industrie und im Netz führend. QR kann mit 4296 alphanumerischen Zeichen zwar einiges mehr an Zeichen aufnehmen (oder auch 1817 in Kana), Datamatrix ist bei maximal 2353 alphanumerischen Zeichen aber wesentlich schneller lesbar und erlaubt kleinere Symbole mit bis zu 60% Fehlertoleranz.

 



Einige einfache Gedanken über das Verhältnis von Gewinnausschüttungen und Managergehältern in der Autoindustrie
10.03.2008, 23:48
Gespeichert unter: Wirtschaft | Schlagworte: , , ,

Der deutschen Autoindustrie geht es gut. Nachdem die Daimler AG mal wieder einen Rekordgewinn verbuchen konnte, gibt es nun auch bei VW die größte Gewinnausschüttung seit Jahren.

Die Beschäftigten des Autobauers Volkswagen bekommen in diesem Jahr eine Rekord-Erfolgsbeteiligung. Wie das Unternehmen mitteilte, erhalten rund 86.000 Tarifmitarbeiter der Volkswagen AG jeweils 3700 Euro. Über die im Tarifvertrag vereinbarten zehn Prozent vom operativen Ergebnis der Marke Volkswagen hinaus habe der Konzernvorstand eine Sonderzahlung festgelegt. Für das Geschäftsjahr 2006 hatte die Erfolgsbeteiligung 2710 Euro betragen. (via zeit.de)

3700 Euro zusätzlich sind nicht wenig für den durschnittlichen Tarifarbeiter, würde ich sagen. Aus den Jahrbuch des Statistischen Bundesamtes gehen als durchschnittlicher Monatsverdienst für einen Angestellten im Fahrzeugbau (NACE 35) im Jahr 2006 rund 3490 Euro Brutto hervor. Die Ausschüttung sollte für viele also mehr als ein Bruttomonatslohn sein.

vw_fertigung

Daimler AG-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche strich im Jahr 2007 8,55 Millionen Euro Jahresgehalt ein. VW-Vorstandsvositzender Winterkorn nagte 2006 im Vergleich zu ihm mit 3,14 Millionen Euro am Hungertuch. Übrigens: Die Altersversorgung von Zetsche wird wohl rund eine Millionen Euro im Jahr betragen.

VW kostet seine Gewinnausschüttung an die Tarifarbeiter 86000 x 3700 Euro, also mindestens 318,2 Millionen Euro, wobei ich steuerliche Belastungen außer Acht lasse. Das ist durchaus fair. Damit ließen sich rund 37 Daimler-Zetsches bezahlen. Zumindest ein Jahr lang. Das ist nicht schlecht. Wenn auch Zetsche eine Gewinnausschüttung von mehr als einem Monatsgehalt bekäme, würde das den Autokonzern einmalig rund 71 Tausend Euro zusätzlich kosten (diese Rechnung ist rein exemplarisch, tatsächlich wird sein Gehalt nämlich nicht pauschal, sondern mit einem prozentualen Anteil des Gewinnes aufgestockt). Würde er auf seine imaginäre einmalige Gewinnausschüttung verzichten, ließen sich stattdessen mehr als 20 Tarifarbeiter mit einer Summe in der Höhe der derzeitigen VW-Gewinnausschüttung beglücken. Würde er sich ein Jahr lang auf das 2006er Lohnniveau von Winterkorn erniedrigen lassen, ließen sich mit den überschüssigen Geldern einmalig rund 1389,2 weitere Gewinnausschüttungen von 3700 Euro finanzieren. Aber warum sollte er das tun. Tut ja nicht Not. Das ist schon ein toller Kerl, dieser Zetsche. Hat Schneid. Wie der Sarkozy.

zetsche_via_spiegel



Polylog.tv – Ethnolekt, Lektion I: “Isch mach disch Messer“
9.03.2008, 12:38
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Und hier noch ein tolles Fundstück von Polylog.tv mit Prof. Dr. Norbert Dittmar von der FU Berlin: polylog ETHNOLEKT @ www.polylog.tv/videothek

„Hassu Auto? – Nö, isch hab’ U-Bahn!“ Das ist auch sehr abweichend. Hier wird das Hilfsverb haben in sehr eigenwilliger Form benutzt.“

Eigenwillig ist noch eher wohlwollend, würde ich sagen…

Wo man übrigens weitere sehr eigenwillige Verwendungen von Verben und ihren Konjugationen antrifft, das ist hier in Schwaben, wo sich der Norddeutsche an wie selbstverständlich gebrauchten Wendungen wie „Hier hat’s kein Platz mehr!“ oder „Gestern hat’s geschnien!“ erfreut.



Polylog.tv – Die Welle
7.03.2008, 23:11
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Spannender und echt lehrreicher Clip über Gruppenprozesse und Rassismus bei Polylog. Pädagogisch wertvoll.

polylog Welle @ www.polylog.tv/videothek